Archiv für den Tag: 17. Februar 2019

So gelingt eine stressfreie Bauphase

Der Hausbau – eine Herausforderung für Bauherren

Wer ein Haus bauen möchte, muss viele Entscheidungen bezüglich der Bauphase treffen.
Die Suche nach einem geeigneten Grundstück, die passende Raumaufteilung oder eine sichere Baufinanzierung sind einige Faktoren, welche für Bauherren oftmals eine Herausforderung darstellen und diese folglich in Stress geraten lassen. Mithilfe einiger Ratschläge lässt sich das Bauen eines Grundstückes leichter bewältigen.

hausbau

Die drei Phasen – von der Planung bis zur Einrichtung des Hauses

Einen strukturierten Hausbau kann man in drei Phasen gliedern.

In der ersten Phase beschäftigen sich die Bauherren mit der Planung des Hauses. Sie gehen auf Grundstückssuche, wobei die Lage und Ausrichtung des Objekts zu beachten sind. Bei der Hausplanung werden Einzelheiten bezüglich der Raumaufteilung, der Haustechnik, des Daches und des Einbaus von Schmuckelementen geregelt. Wer sich zusätzlich für den Bau eines Kellers und einer Dachterrasse entscheidet oder weitere Sonderwünsche besitzt, muss dies individuell mit dem Bauunternehmen oder dem Architekten absprechen.
Vorab legen die Bauherren fest, welches Budget ihnen für den Hausbau zur Verfügung steht.
Die Baufinanzierung lässt sich optimal mit professionellen Beratern planen. Je nach Eigenkapital kann auf Kredite von Bausparkassen oder Banken und auf Fördergelder von Eigenheimförderungsprogrammen der jeweiligen Bundesländer zurückgegriffen werden. Bei der Baufinanzierung ist es wichtig, neben den Hauptkosten für den Hausbau ebenfalls mögliche aufkommende Nebenkosten wie Notar- und Maklerkosten zu berücksichtigen.

Allerdings können die Baukosten auch durch eine Eigenleistung reduziert werden, indem der Bauherr bestimmte Aufgaben wie den Innenbau selbst übernimmt.
Wenn alle Details geklärt worden sind, kann nach dem Abschließen des Bauvertrags die zweite Phase beginnen.
Mit der Bauphase beschäftigt sich in erster Linie der Architekt oder der Bauunternehmer, welcher alle Vorgänge auf der Baustelle einleitet. Beispielsweise organisiert er die Aufstellung eines Bauzauns, eine Baustellenauffahrt oder die Bereitstellung von Baustrom.

Der Bauherr sollte die Baustelle regelmäßig besuchen, um sich über den Verlauf des Hausbaus zu informieren und mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig abwenden zu können. Einen externen Sachverständiger hinzuzuziehen, um die korrekte Durchführung der Aufgaben zu beurteilen, kann ebenfalls hilfreich sein.
In der dritten und letzten Phase schließt das Bauunternehmen seinen Auftrag ab, dieser Vorgang wird als Bauabnahme bezeichnet . Der Bauherr muss überprüfen, ob alle Vereinbarungen umgesetzt worden sind. Wenn dies der Fall ist, kann er sein Grundstück nach Belieben einrichten und beispielsweise Außenanlagen oder Garagen hinzufügen.

Den Überblick behalten

Für Bauherren ist es von großer Relevanz, mit Struktur und Ordnung an ihre Bauprojekte heranzugehen.
Durch sorgfältig erstellte Kalkulationen zur Finanzierung, regelmäßige Überprüfungen während der Bauphase und die direkte Kontaktherstellung zu Immobilienberatern und weiteren Experten lässt sich ein Haus stressfrei fertigstellen.